So, nach langem Tiefschlaf bin ich in der klirrenden Kälte aufgewacht. Zwischenzeitlich gab es 2 Highlights und ein Downlight.
Downlight: Ganz klar das Ableben von Mika Ahola. Ich war gerade in Berlin und saß bei Freunden und einem Rotwein abends in guter Laune, als ich über Facebook davon erfuhr. Die Stimmung war im Eimer und - so sehr es sich nach einer Plattitüde anhört - die Gedanken bei der Familie. Heftig. Ohne es zu wissen, fühlte es sich so an, als wolle Mika das Enduro-Fahren entspannt geniessen und gleich kegelt es ihn hinaus. RIP Mika!
Highlight 1:
Kings of Extreme Enduro (KoEE) - Nachdem sich WXEC & EEWM, also eine weltmeisterliche Wertung im Extrem-Enduro auch über 2 Jahre nach Ankündigung nicht materialisiert hatten, meinte Seppo Suttner höchstselbst und völlig zu recht: "Mach doch in deinem Blog irgendwo eine 'Inoffizielle Magic 7 Xtreme Enduro Meisterschaftswertung 2012.' Du hast die Eier. Das trifft ins Schwarze. Glaub mir!! Ich spende schon mal eine Kiste Bier für die Inoffizielle Siegerehrung."
Stimmt, ne Wertung ist keine Raketenwissenschaft. Kurzerhand die Köpfe zusammen gesteckt, eine Punkteverteilung ersonnen, die Magic 7 Rennen aus dem KTM Enduro CROSS Spezial übernommen, ne Website aufgesetzt und zack, schon haben wir ein Ranking, das den Top 15 Fahrern der Magic 7 unter der Saison einen Vergleich ermöglicht und bei dem am Ende des Jahres eine Top 10 sich Kings of Extreme Enduro nennen können. Die Besonderheit ist, dass es Geld zu gewinnen gibt, das Fans, Fahrer und Marken in den KoEE Prize Pool einzahlen können. Es gibt also auch ein Money Ranking. Nach zwei Wochen waren bereits gut €360 im Pool.
Highlight 2
Mit dem Tough One gab es bereits das erste Rennen der 2012er Kings of Extreme Enduro und somit bereits die erste offizielle KoEE Rangliste. Im "Nantmawr Quarry" hatte es zwar auch nur um die 0 Grad, aber es war einfach klasse, wieder im Dreck unterwegs zu sein und die Jungs zu treffen.
Fotos vom T1 gibt es zu sehen, wenn Ihr auf das unten klickt.